Ein kleiner Junge lacht, während er auf einer bunten Bodenmatte auf ein Bilderbuch zeigt.
Ein junges Mädchen pustet eine leichte Feder über den Holztisch, während ihre Therapeutin aufmerksam zusieht.

Sprachtherapie für Kinder

Bei Hibiki Speech helfen wir Kindern ab einem Alter von zwei Jahren, durch spielerische und behutsame Übungen klare, selbstbewusste Wege der Verständigung zu entdecken. Unsere Praxis bietet eine entschleunigte Umgebung, in der sich Kinder sicher fühlen, Laute, Worte und das Miteinander zu erkunden.

Late Talker und frühe Sprachentwicklung

Kinder entwickeln ihre Sprache im ganz eigenen Tempo. Wenn sich ein zweijähriges Kind jedoch fast ausschließlich auf Zeigen oder das Führen an der Hand verlässt, anstatt gesprochene Worte zu nutzen, kann eine behutsame frühe Unterstützung einen großen Unterschied machen. Unter der Leitung unserer Gründerin Ines Halvorsen nutzen unsere Einheiten zur frühen Sprachentwicklung spielerische, vom Kind geleitete Aktivitäten an niedrigen Eichentischen und auf Bodenmatten. Wir testen Kinder nicht an Schreibtischen und verlangen keine monotonen Wiederholungen. Stattdessen folgen wir dem, was ihre Neugier weckt – sei es das Schieben einer Holzeisenbahn, das Sortieren von Tierkarten oder das Bauen mit Bausteinen. Indem wir anregendes Spiel mit gezielten sprachlichen Vorbildern verknüpfen, helfen wir Kleinkindern, Laute mit bedeutungsvollen Wünschen des Alltags zu verbinden. Eltern nehmen aktiv an jeder Stunde teil und lernen, wie sie zu Hause entspannte Gesprächsroutinen schaffen können, die Zwei-Wort-Kombinationen und den alltäglichen Wortschatz fördern.

Lautbildung und frühe Schriftsprachkompetenz

Viele kleine Kinder wissen ganz genau, was sie sagen möchten, doch manche Konsonantenlaute klingen noch verwaschen oder undeutlich, sodass Außenstehende sie nur schwer verstehen können. Sprachtherapeutin Noor Haddad ist auf die Klarheit der Lautbildung und deren direkte Verbindung zum frühen Lesen sowie zur phonologischen Bewusstheit spezialisiert. In unseren Therapiestunden erforschen Kinder, wie sich Laute im Mund anfühlen – mit haptischen Spielen, Federn und achtsamen Spiegelübungen, um knifflige Laute spielerisch zu meistern. Wir arbeiten gezielt an Lautersetzungen, Auslassungen und Artikulationsmustern, damit Kinder vor Beginn des Lesenlernens in der Schule gut verständlich sprechen. Da eine klare Aussprache das Fundament für die Schriftsprache bildet, beugt eine frühzeitige Förderung Frustration in der Schule vor und hilft Kindern, Büchern, Lauten und Gesprächen in der Klasse mit gelassener Zuversicht zu begegnen.

Im Therapieraum

Ein junges Mädchen und eine Therapeutin sitzen auf einer Matte und spielen gemeinsam ein Kartenspiel am Boden.

Ein Spiel auf dem Boden

Tierkarten auf der Matte.

Ein kleiner Junge zeigt am Küchentisch neben seiner aufmerksam zuhörenden Mutter auf eine Tasse.

Am Küchentisch

Zeigen, während jemand aufmerksam wartet.

Vater und Sohn sitzen auf einem Wohnzimmersofa und üben mit Bildkarten.

Üben zu Hause

Ein kleines Kartenset auf dem Sofa.

Eine Therapeutin mit Notizbuch beobachtet ein Kleinkind, das auf einer Bodenmatte bunte Bausteine stapelt.

Erstdiagnostik

Bausteine und ein Notizbuch auf der Matte.

Stottern und bildgestützte Kommunikation

Wenn ein Kind Phasen des Stotterns erlebt, ist unser Ziel, Spannungen abzubauen, eine unbeschwerte Kommunikation zu fördern und die natürliche Freude am Sprechen zu bewahren. Wir unterstützen Familien dabei, den Kommunikationsdruck zu Hause und in der Schule zu mildern, und vermitteln Kindern beruhigende Strategien, wenn Worte einmal festhängen. Für autistische Kinder sowie Kinder mit geringer Lautsprache setzt Sprachtherapeut Lukas Brandt auf Unterstützte Kommunikation (AAC), einschließlich strukturierter, bildgestützter Systeme. Wir führen anschauliche Bildkarten ein, mit denen Kinder Entscheidungen treffen, spontane Kommentare teilen und Gefühle ohne Frustration ausdrücken können. Durch eine verlässliche funktionale Kommunikationsform gewinnen die Kinder spürbare Selbstwirksamkeit in ihrem Alltag, was oft neue Wege zur Lautsprache eröffnet und kommunikationsbedingten Stress sofort lindert.

Wann sich ein Anruf lohnt und welche Rolle Eltern im Raum einnehmen

Eltern fragen sich oft, ob sie sich bereits beraten lassen oder noch abwarten sollten. Ein kostenfreies, fünfzehnminütiges Telefonat mit unserer Koordinatorin Claire Dumont lohnt sich, wenn Ihr zweijähriges Kind weniger als zwanzig Wörter spricht, wenn Ihr Kind zwar in der Familie verstanden wird, in der Kita aber auf Hürden stößt, oder wenn das Sprechen spürbare Anstrengung oder körperliche Anspannung hervorruft. Wenn Sie mit Ihrem Kind in unsere Praxis in Westmere kommen, müssen Sie zu keinem Zeitpunkt draußen auf dem Flur warten. Eltern sitzen bequem im Raum auf dem Sofa oder direkt auf der Matte neben ihrem Kind. Sie begleiten jede Interaktion, sehen genau, wie die Therapeutin oder der Therapeut Laute anbahnt, und entdecken, wie alltägliche Spielzeit zu wertvollen Sprachanlässen werden kann – ganz ohne zusätzlichen Druck für Ihren Familienalltag.

Diagnostiktermin buchen

Am Anfang steht ein kostenloses 15-minütiges Gespräch. Neue Klientinnen und Klienten erhalten innerhalb von 2 Wochen nach diesem Gespräch einen Termin.

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